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Ofenshop - Wasserführende Holzöfen

Wasserführende Kamineinsätze und Kaminöfen – Atmosphäre und Effizienz

Für viele Menschen ist an einem kalten Winterabend kaum etwas gemütlicheres vorstellbar: ein knisterndes Holzfeuer im Ofen, behagliche Wärme und entspanntes Zusammensein in den eigenen vier Wänden. Doch in Zeiten des Klimawandels ist noch mehr möglich: mit dem gemütlichen Holzfeuer im Wohnzimmer können Sie dank einem Wasserwärmetauscher in Ihrem Kaminofen oder Kamineinsatz das gesamte Haus heizen. Und während früher ein einfacher Kamin- oder Kachelofen häufig zum – dann ungemütlichen - Überheizen des Raumes führte, bleibt die Temperatur mit einem Kaminofen wasserführend im angenehmen Bereich – die überschüssige Wärme wird über die Wassertasche und die entsprechende Verrohrung an einen Pufferspeicher und dann an das bestehende Heizungssystem abgegeben.

Zudem heizen Sie mit einem Kaminofen wasserführend mit einem reinen Umweltgewissen: Holz als nachwachsender Brennstoff ist klimaneutral – der wasserführende Kamineinsatz oder Kaminofen ist so Ihr persönlicher Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel. Da in Deutschland die Forstwirtschaft nachhaltig betrieben wird, nehmen die nachwachsenden Bäume das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid wieder auf – der CO2-Kreislauf ist somit geschlossen.

Holz steht in vielen Gegenden Deutschlands nicht nur in großer Menge, sondern auch recht günstig zur Verfügung. Ihr wasserführender Kaminofen trägt also zur Reduzierung Ihrer Energiekosten bei. Moderne wasserführende Kaminöfen erreichen dabei häufig Wirkungsgrade von 80% - eine Effizienz, die konventionelle Öfen nur selten erreichen. Und nicht nur im Vergleich mit konventionellen Kaminöfen schneidet der wasserführende Kamineinsatz gut ab: auch gegenüber dem Kachelofen oder Grundofen steht der Ofen mit Wassertechnik gut da – nicht nur, dass die Flamme – im Gegensatz zu diesen traditionellen Ofenarten – sichtbar ist, darüber hinaus ist die Effizienz höher. Zudem nutzt der Kaminofen wasserführend intelligent die bestehende und häufig schon gut optimierte Wärmeverteilungstechnik über Heizkörper bzw. Fußbodenheizung.


Der richtige wasserführende Ofen für Sie

Bei der Auswahl des richtigen wasserführenden Kamineinsatzes oder Kaminofens sollten Sie zuallererst beachten, dass die Leistungswerte des Gerätes zu Ihrer Heizungsanlage, Ihrem Aufstellraum und Ihren Zielen passen.

Je nach Modell unterscheidet sich das Verhältnis von wasser- und luftseitiger Leistung. Dabei gilt: wenn Sie mit dem wasserführenden Gerät zunächst den Aufstellraum zügig beheizen wollen, und nur die Überschusswärme in den Pufferspeicher einbringen möchten, sollten Sie ein Gerät mit höherer luftseitiger Leistung wählen. Wenn Sie eher eine Überhitzung des Aufstellraums vermeiden möchten und die Wärme aus Ihrem Kaminofen im ganzen Haus zur Verfügung stellen möchten, sollten Sie eher darauf achten, dass die luftseitige Leistung nicht zu hoch ist.

In jedem Fall müssen wasserführender Kaminofen und Pufferspeicher zusammenpassen: ein zu kleiner Ofen an einem riesigen Pufferspeicher wird niemals sinnvoll nutzbare Temperaturniveaus erzeugen können, während ein zu starker Ofen an einem zu kleinen Pufferspeicher zu Übertemperaturen führen kann. Als Faustregel gilt: Mindestpuffervolumen in Liter = Leistung des wasserführenden Kaminofens x 50;


Funktionsprinzip

Wasserführende Kaminöfen und Kamineinsätze funktionieren zunächst wie ihre konventionellen Pendants: Sie erzeugen Wärme durch die Verbrennung von Holz. Allerdings wird diese Wärme nicht nur an die Raumluft, sondern über einen im Gerät integrierten Wasserwärmetauscher auch an das in Ihrem Heizungssystem zirkulierende Wasser abgegeben.

Dabei ist der wasserführende Kamineinsatz bzw. Kaminofen eine ideale Ergänzung zu bestehenden Heizungssysteme – egal, ob Sie mit Öl, Gas, Pellets oder Wärmepumpe heizen – der umweltfreundliche Brennstoff Holz lässt sich mit dem wasserführenden Kaminofen in jedes Heizungssystem perfekt integrieren. Speziell im Zusammenspiel mit einer thermischen Solaranlage ergibt sich mit dem wasserführenden Gerät eine erhebliche Einsparung Ihres bisherigen Brennstoffs: die Solaranlage erzeugt im Sommer und in der Übergangszeit einen hohen Anteil des Wärmebedarfs, in der kalten Jahreszeit übernimmt der wasserführende Kaminofen einen erheblichen Anteil an der Wärmeerzeugung.

Da der Kaminofen wasserführend nicht wie ein fossiler Kessel zu regeln ist – die Wärme wird ja so lange und in der Menge erzeugt, wie Holz nachgelegt wird, kann das Heizungssystem die Energie allerdings zumeist nicht direkt abnehmen. Daher ist ein Pufferspeicher, ein großer Wassertank für Heizungswasser, notwendig, um Wärme zwischenzuspeichern, bis sie in der Heizung benötigt wird. In modernen Systemen mit einem so genannten Hygiene-Kombispeicher, der innerhalb des Pufferspeichers auch Brauchwasser erwärmt, können Sie die mit Holz erzeugte Wärme auch in Dusche oder Badewasser nutzen.

Dennoch ist es nicht unmöglich, einen wasserführenden Kaminofen auch ohne Pufferspeicher an die Heizungsanlage anzuschließen. In diesem Falle sind allerdings einige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Hier sollten Sie sich immer individuell beraten lassen.

Aus dem gleichen Grund, aus dem ein wasserführendes Gerät nach einem Pufferspeicher verlangt, benötigt es auch die wichtigste Sicherheitseinrichtung: die thermische Ablaufsicherung. Dieses Bauteil misst mechanisch die Temperatur im Kaminofen. Steigt sie zu hoch, zum Beispiel durch einen Stromausfall oder einen Defekt der Umwälzpumpe, so dass das Wasser im Kaminofen zu sieden droht, öffnet die thermische Ablaufsicherung und lässt kaltes Frischwasser in einem separaten Sicherheitswärmetauscher durch die Wassertasche fließen. Dadurch wird das Gerät abgekühlt und die Gefahr der Überhitzung gebannt. Für diese unabdingbare Sicherheitseinrichtung ist es wichtig, dass am Ofen ein Kalt- und ein Abwasseranschluss vorgesehen wird. Betreiben Sie ein wasserführendes Gerät (und das gilt auch für andere Feststoffkessel) niemals ohne thermische Ablaufsicherung und funktionierende Überdruckventil – im Falle eines Pumpenausfalls könnte der Ofen durch den immensen Druckanstieg siedenden Wassers aufplatzen, was nicht nur schwere Schäden an der Installation sondern auch Gefahren für Leib und Leben bedeutet.


Leistungsangaben

Bei wasserführenden Geräten finden Sie immer mehrere Leistungsangaben: neben der Nennwärmeleistung und ggf. der Gesamtwärmeleistung eine separate Leistungsangabe für die wasserseitige und die luftsteitige Leistung des Kaminofen wasserführend.

Um diese Größen einschätzen zu können, ist es wichtig, zu wissen, dass sowohl die luftseitige als auch die wasserseitige Leistung des wasserführenden Kamins zu den Gegebenheiten im zu beheizenden Gebäude, seiner Installation und natürlich des Aufstellraums passen müssen. Wasserseitig ist es wichtig, dass die Größe des Pufferspeichers ausreichend bemessen sein muss, um die Leistung des wasserführenden Ofens abnehmen zu können. Luftseitig ist darauf zu achten, dass der Raum durch die Leistung des Kamineinsatzes oder Kaminofens nicht überheizt wird: ein luftseitig zu starkes Gerät wird zu einer Überheizung des Raumes führen.

Bei wasserführenden Kamineinsätzen sollten Sie zudem bedenken, dass die Ummauerung oder Bekleidung des Gerätes – je nach Material – Wärme speichert. Das bedeutet einerseits, dass die Heizwirkung länger anhält, andererseits, dass die Wärme, abgesehen von der durch die Scheibe abgegebenen direkten Strahlungswärme – verzögert zur Verfügung steht. Je nachdem, ob Sie Ihren wasserführenden Kamineinsatz für schnelle Wärme oder für sanfte, langsame Wärmeabgabe auslegen wollen, sollten Sie das Material für die Ummauerung wählen: schwere Materialien, wie z.B. Schamotte, speichern eher, leichte Materialien führen eher zu einer schnelleren Wärmeabgabe.


Kaminofen oder Kamineinsatz?

Wasserführende Geräte gibt es – wie die konventionellen Gegenstücke auch – sowohl als Kaminöfen für die freie Aufstellung, mit oder ohne Stein- oder Keramikverkleidung, als auch als Kamineinsätze für eine Ummauerung oder Verkleidung mit unterschiedlichen Materialien. Ob Sie einen Kaminofen oder Kamineinsatz wählen, ist dabei vor allem Geschmackssache – technisch sind die Geräte zumeist sehr ähnlich oder gar identisch.

Größere Unterschiede gibt es hingegen zu wasserführenden Küchenöfen. Mit diesen Geräten können Sie zusätzlich auch backen und kochen. Dazu verfügt ein wasserführender Küchenofen über Herdplatten, die oberhalb des Feuerraums montiert sind, und ein Backfach, dass vom heißen Abgas umspült wird. Die Brennraumgröße ist zumeist veränderbar: im Sommer können Sie den Brennraum mit niedrigerer Höhe nutzen, und auf diese Weise vermeiden, dass vom Gerät allzu viel Wärme an den Raum abgegeben wird. Moderne Küchenöfen mit Wassertechnik haben zudem häufig eine Sichtscheibe in der Brennraumtür. Dadurch erreichen Sie neben dem hohen praktischen Nutzen des Küchenofens, der wasserführend natürlich ebenso in die Heizung lädt wie ein Kaminofen, auch in der Küche die Behaglichkeit eines sichtbaren Holzfeuers.


Installation und Komponenten

Natürlich benötigen Sie für einen wasserführenden Kaminofen bzw. einen wasserführenden Kamineinsatz zusätzliche Installationskomponenten. Neben der bereits genannten thermischen Ablaufsicherung ist vor allem eine Rücklaufanhebung für Ihre dauerhafte Freude an dem Gerät unabdingbar. Die Ladeventileinheit zur Rücklaufanhebung sorgt dafür, dass das in den Kaminofen zurückströmende Rücklaufwasser immer eine Mindesttemperatur beibehält. Dies ist wichtig, um Korrosion zu vermeiden. Ohne die Rücklaufanhebung würde an den Brennraumwänden Kondensationsfeuchte entstehen, die langfristig zu einer Korrosion des Ofens führen würde. Prüfen Sie daher auch nach der Installation regelmäßig anhand der in die Rücklaufanhebegruppe eingebauten Thermometer, ob das Bauteil funktioniert.

Hydraulikschema: Einbindung wasserführender Kaminofen
Hydraulikschema: Einbindung wasserführender Kaminofen

Wasserführende Kaminöfen, Küchenöfen und Kamineinsätze machen mehr aus Ihrem Brennholz: nicht nur der Raum, in dem Sie einheizen wird warm - stattdessen sorgt die Anbindung an Ihre Heizungsanlage dafür, dass die Wärme im ganzen Haus zur Verfügung steht.

So schaffen Sie sich ein weiteres Stück Unabhängigkeit von den internationalen Brennstoffmärkten - und heizen nahezu CO2-neutral - mit dem gemütlichen Blick auf ein romantisches Flammenspiel.



 

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